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Über das FILM-DIENST Portal

Willkommen auf dem FILM-DIENST-Portal, das Ihnen Wissenswertes (nicht nur) aus der katholischen Filmarbeit bietet: als Informationsquelle für alle, die qualitativ hochstehende Informationen zum aktuellen Kinofilm, aber ebenso zum Einsatz eines Kinofilms in der Bildungsarbeit suchen. Das Filmmagazin FILM-DIENST präsentiert Ihnen in enger Kooperation mit seinen Partnern Fachinformationen und dient der Vernetzung erfahrener Institutionen aus vielen Bereichen der engagierten Filmarbeit. Wenn Sie kompetente Hilfe im Bereich der Filmkritik und der Filmbildung, aber auch der Film- und Medienkultur ganz allgemein suchen, dient Ihnen das FILM-DIENST-Portal als praktische Orientierungshilfe.

Fernsehtipp des Tages
Samstag, 28.1.2012, 20:15 - 21:45 Uhr, WDR

Die Flucht

ab 14 Jahre

Im Sommer 1944 kehrt eine junge Gräfin, die ihr uneheliches Kind in Berlin zur Welt brachte, trotz der vorrückenden Roten Armee in ihre ostpreußische Heimat zurück, um sich mit ihrem Vater auszusöhnen. Sie will die Kriegswirklichkeit verdrängen, doch im Januar 1945 wird die Situation in Ostpreußen unhaltbar. Flüchtlingstrecks brechen Richtung Bayern auf. Der lange, entbehrungsreiche Marsch lässt Standesunterschiede schwinden und schafft ein neues Sozialgefüge. Aufwändig produziertes (Fernseh-)Historiendrama, das die historischen Fakten in eine melodramatische Handlung verpackt. Dabei nimmt sich der eindrucksvolle Film eines Themas an, das lange zu den deutschen Tabuthemen gehörte, da Flucht und Vertreibung mit Schuld, Schande und Scham behaftet sind. Die emotionale Wucht ist unbestreitbar, die physische Leistung der Dreharbeiten ist bewundernswert. Dabei trägt er das Potenzial in sich, zur Versöhnung von Polen und Deutschen beitragen zu können. - Ab 14.
Deutschland 2006. Regie: Kai Wessel. Darsteller: Maria Furtwängler, Jean-Yves Berteloot, Tonio Arango.


ALLE SIGNIS-FILMPREISE 2010
Donnerstag, 24. Februar 2011 um 13:30 Uhr

Alle Festivalpreise 2010 der Internationalen katholischen Organisation SIGNIS

In einem Brevier, das im neuen "Lexikon des Internationalen Films - Filmjahr 2010" erscheinen wird, sind alle Filmfestivalpreise 2010 der Internationalen katholischen Organisation SIGNIS einzusehen. Das Jahrbuch "Filmjahr 2010" erscheint Ende März im Schüren Verlag, Marburg, und wird herausgegeben von der Zeitschrift FILM-DIENST und der Katholischen Filmkommission für Deutschland. Das Preis-Brevier findet sich unter "Weiterlesen".

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Altersempfehlungen für aktuelle Kinofilme
Samstag, 04. Dezember 2010 um 19:26 Uhr

Das Kinomagazin FILM-DIENST rezensiert alle aktuellen Kinopremieren – und verbindet diese fachkundigen Bewertungen stets mit einer Altersempfehlung. Diese können ab sofort an dieser Stelle leichter nachvollzogen werden: geordnet nach den Empfehlungen „ab 6“, „ab 8“, „ab 10“, „ab 12“, „ab 14“ und „ab 16“. Wird keine Altersempfehlung gegeben, wird der Film nur für Erwachsene (ab 18) empfohlen.

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Aktuelle sehens-/diskussionswerte Filme
Dienstag, 29. Dezember 2009 um 15:27 Uhr

Sehenswerte Filme Januar 2010

Im Alter von Ellen (Start 20.1.2011)

Das rote Zimmer  (Start 13.01.2011)

Elly... (Start 06.01.2011)

Les amours imaginaires (Start 06.01.2011 Schweiz)

Das Leben ist kein Heimspiel (Start 05.01.2011)

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Der wöchentliche Kinotipp von "domradio.de"
Donnerstag, 25. März 2010 um 15:08 Uhr

Jeden Donnerstag spricht "domradio.de" mit Dr. Felicitas Kleiner, Redakteurin der Zeitschrift FILM-DIENST, über einen wichtigen neuen Kinofilm, der an diesem Tag aktuell in die deutschen Kinos kommt.

Der Podcast des Kinotipps ist HIER zu hören. Die Kinotipps werden jede Woche aktualisiert.

Aktueller Beitrag: "NOSTALGIA DE LA LUZ":

domradio-Tipp: "Nostalgia de la luz"

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Kinotipp der katholischen Filmkritik
Samstag, 12. Dezember 2009 um 17:31 Uhr

Almanya –  Willkommen in Deutschland

Eigentlich ist es nur eine der üblichen Essenszu‧sammenkünfte der Familie Yilmaz, zu denen die Mitglieder des „Clans“ nicht ungern, aber doch auch ein wenig in Erfüllung der Pflicht eintreffen. Doch dann überrumpelt sie Großvater Hüseyin mit einer Neuigkeit: Er hat in der Türkei ein Haus gekauft. Nun möchte er mit der gesamten Familie in die alte Heimat fahren. So sehr alle protestieren, am Ende müsse sie einlenken: Die Reise ist beschlossene Sache. Am wenigsten überschaut der kleine Enkel Cenk die Situation, der fragt: „Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“ So erzählt man ihm seine Familiengeschichte: wie der Großvater in den 1960er-Jahren im fernen Anatolien das Herz seiner Frau eroberte, wie er nach entbehrungsreichen Jahren dem Ruf nach Deutschland folgte.

Mit ihrer frischen Dramaturgie hebt sich die unterhaltsam-charmante Komödie der türkischstämmigen Schwestern Samdereli angenehm von vielen wohlge‧meinten, „missionarischen“ Filmen ab. Was auf den ersten Blick „nur“ leichte Kost zu sein scheint, gibt bei genauerem Blick weit mehr preis, wobei das „Migrationsthema“ durch seine optimistische, menschlich-humane Grundhaltung überzeugt. Der kluge Aufbau bietet viele amüsante Einfälle zum Thema „Aufeinandertreffen der Kulturen“, womit der Film unterhaltsam die festgefah‧rene Integrationsdebatte entkrampft, vor allem wenn der tragikomische Pointenreigen die Erwartungshaltung umdreht und aus der Sicht der Einwanderer auf die deutschen Verhältnisse blickt.

Deutschland 2010
Regie: Yasemin Samdereli
Länge: 101 Min.
Verleih: Concorde
Kinotipp der katholischen Filmkritik 210/März 2011

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